Nr. 07: Probiere etwas Neues aus: einen Kurs, der dich reizt

Also hier hatte ich tatsächlich erst einmal gar keine Idee, was ich mit diesem Punkt anfangen soll. Probiere etwas Neues aus. Das konnte gefühlt alles, aber auch nichts sein. Ich habe in meinem Leben schon viele Dinge ausprobiert und gemacht, aber, wie ich festgestellt habe, auch viele Dinge eben noch nicht gemacht.

Ich bin also ganz planlos an diesen Punkt herangegangen und habe einfach mal geschaut, welche Kurse die hiesige Volkshochschule so anbietet. Ich wollte mich einfach mal inspirieren lassen.

Beim Durchforsten der vielen Kurse bin ich dann auf einen sogenannten Trommelworkshop gestoßen, innerhalb dessen man ohne Vorerfahrungen das Trommeln auf sogenannten Djembe Trommeln lernen sollte.

Laut Wikipedia handelt es sich bei einer Djembe Trommel um eine mit den Händen geschlagene einfellige Blechtrommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Hauptsächlich verbreitet ist die Djembé in Mali und Guinea, ferner in Senegal, Elfenbeinküste und Burkina Faso.

Ich hatte schon öfters mal auf diversen Veranstaltungen Gruppen gesehen, die auf diesen Trommeln gemeinsam getrommelt haben und ich fand, dass der Rhythmus und die Musik dabei immer unheimlich Spaß gemacht haben und zum mittanzen einluden.

Denkend an diesen coolen Rhythmus, den ich im Kopf hatte, erwischte ich mich dabei, wie ich den Kurs buchte. Ich hatte dieses Instrument noch nie ausprobiert, fand es aber immer toll, wenn ich eben diese Gruppen immer sah.

Heute war es soweit und ich fuhr zu dem Haus, in dem der Kurs gegeben wurde. Wir waren insgesamt 7 Kursteilnehmer. Alle waren um einiges älter als ich, aber das machte mir nichts aus. Es waren auf den ersten Eindruck hin alles unheimlich nette Leute. Die Kursleiterin Sylvia sah irgendwie genauso aus, wie man sich jemanden so vorstellt, der/die ein solches Instrument spielt. Lange weiße gewellte Haare, eine weite Hippie-Hose (laut Internet auch Buddha Stones genannt), ein buntes Hemd und eine unheimlich relaxte und sehr nette Art dabei.

Im Kursraum waren Stühle in einem Kreis aufgebaut und die Trommeln davor gestellt. In der Mitte lag eine Decke mit einem kleinen Tischchen drauf auf dem wiederum zwei Figürchen und eine Kerze standen. Vom insgesamt echt schön eingerichteten Kursraum aus hatte man einen wundervollen Blick auf die Weser. Ich war so in diesem Moment, dass ich gar nicht daran gedacht habe, Fotos zu machen. Ich habe einfach alles geschehen lassen. 🙂

Über zwei Stunden hinweg hat die Kursleiterin uns in verschiedene Rhythmen eintauchen lassen und am Ende konnten wir in der Gruppe, wie ich finde, schon richtig gut mit unterschiedlichen zueinander passenden Rhythmen zusammen spielen. Gerade beim dem letzten Spielen hatte ich das Gefühl als hätte es etwas meditatives, dass aber gleichzeitig für Glückgefühle und Rhythmus im Körper gesorgt hat.

Die Gruppe war zum Schluss so euphorisch, dass wir uns in dieser Konstellation direkt neu verabredet haben, um noch einmal zusammen zu trommeln und ich bin gespannt, ob dann nach der ersten Euphorie auch wirklich alle wieder dabei sein werden.

Zusammen gefasst, hat es sich aber unheimlich gelohnt diesen Schnupper-Trommel-Workshop mitzumachen. Es waren u.a. durch das Trommeln selbst, der unheimlich angenehmen Kursleiterin und den netten Teilnehmern eine wirklich schöne neue Erfahrung, die ich durch dieses Projekt machen durfte. Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ohne dieses Projekt nicht darauf gekommen wäre, einen solchen Kurs einfach mal auszuprobieren. 😉

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Ich bin Skywalker

und ich freue mich, dass du da bist. In diesem Blog möchte ich meine Erfahrungen, die ich in meinem „Projekt 40“ erleben werde, mit dir teilen. Dabei wird es um verschiedene Dinge gehen, die ich im Laufe des Jahres 2026 ausprobieren, erleben und machen werde. Vielleicht kann ich dich ja damit inspirieren!

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